Dabei sind die Skulpturen nicht auf die tatsächliche Veränderung durch den Betrachter angelegt. Sie vermitteln die Idee der Bewegung, ohne sie jedoch durchführen zu müssen. Es ist eine verborgene, aber immer präsente Bewegung, die sich im Denken vollzieht.
Neben den sichtbaren Bearbeitungsspuren auf der Holzoberfläche simuliert diese imaginäre Bewegung für den Betrachter direkt nachvollziehbaren Teil des Entstehungsprozesses – sie beschreibt die kalkulierte Endphase in diesem Arbeitsablauf, die Vollendung der Form und gibt Einblick in das künstlerische Vorgehen, das so immer wieder aufs Neue vollzogen werden kann.
Christoph Schneider